Sonntag, 28. Dezember 2014

Rätselraten / letzter Akt / .

Es ist mir ein Rätsel
warum manche Menschen
und zwar immer wieder
ohne Rücksicht auf
Verluste

Es ist mir ein Rätsel
wie sie das mit sich
wie sie noch in den
und das Spiegelbild wirft
eine Fratze zurück

Und dann gibt es diese
Menschen
die so
die dich
berühren
begeistern

Es ist mir ein Rätsel
wie sie
wie sie
und das
Fratze

Es ist mir ein Rätsel
warum manche
und zwar
ohne
Verluste

Es ist wie ein Rätsel.
Und zurück bleibt eine Fratze.

Auch ich bin ein Rätsel /ein Gutes/
Ich lächle.
Verneige mich.
Verlasse die Bühne.
der Vorhang


Mittwoch, 24. Dezember 2014

Drei Haselnüsse und ein Zündhölzchen ///

Ein letztes Mal zog sie durch ihren Blog /// allein für sich. Dieses Mal mit schwarzer Wollmütze und den grünen, selbstgestrickten Schal hoch ins Gesicht gezogen. Wieder anonym unterwegs. Nur sie. Nasse Kälte umstreift sie. Kein Winterwonderland. Aber genauso friedlich.

Vor ihr liegt diese besinnliche, gesegnete Zeit. Kerzenschein / drei Haselnüsse  / Lebkuchenduft / Tannengrün / Lametta. Eine Stimmung, auf die sie sich in diesem Moment echt freut; mit der sie aber auch nicht gut umgehen kann. Diese Harmonie.
Was sie sich eigentlich wünscht: Aufrichtigkeit / Ehrlichkeit /// das ganze Jahr. 
Menschen, die meinen, was sie sagen und nicht nur sagen, was sie vielleicht glauben zu meinen. 
Auch sie möchte Aufrichtigkeit und Liebe leben. Es hinaus in die Welt schreien /// damit es jeder hört.

Es fängt an zu stürmen / sie will heim. 
Dorthin, wo es warm ist.  Wunderkerzen. 
Dorthin, wo es duftet. Zimtkakao. 
Dorthin, wo Liebe wohnt. Du. Ihr. Familie. Vertraut.
Und plötzlich wird es warm im Sturm. Kalt war es lange genug. Es ist Zeit heim zu kehren. 
Platz zu nehmen. 
Lachen.
Weinen.
Aber gemeinsam.

Sie wünscht allen ein zauberhaftes, besinnliches Weihnachtsfest und entfacht ///

ein Zündhölzchen. 

Sonntag, 16. November 2014

Antwort.

Was wäre wenn… wenn gestern nie gewesen wäre? Dann wäre ich jetzt nicht dieselbe.
Was wäre wenn… jetzt gestern wäre? Ich würde nichts anders machen. Ich bereue keinen Augenblick.
Mein Körper ist leicht; meine Sinne sind geschärft-entspannt. Wenn jetzt morgen wäre, würde es sich noch genauso anfühlen. Richtig. Einfach. Einfach gut. Warm.
Was wäre wenn… wenn gestern nie gewesen wäre? Dann würde mir, wenn jetzt morgen wäre, etwas fehlen. Dann wäre ich immer noch auf der Suche. Auf der Suche nach Antwort? Oder einem richtigen Abschluss? Oder auf der Suche nach einem Neuanfang? Oder einfach nach – dir.
Gestern war. Heute ist. Morgen wird. Das Gefühl wird sich nicht mehr ändern. Jedenfalls nicht negativ.
Ich atme dieses Gefühl mit jeder Faser meines Körpers; nehme es auf und bin völlig inspiriert. Spüre nach. Und Sehnsucht breitet sich aus.

Was wäre wenn… wenn gestern nie gewesen wäre? Es wäre nicht dasselbe. Ich wäre nicht dieselbe. Das ist meine Antwort. Punkt.

Donnerstag, 13. November 2014

Sinneswandel

Doch - es gibt diese Stadt. Auch, wenn mein Navigationsgerät nur noch weiße Landschaft anzeigte und mich bat wieder umzukehren. Es gibt diese Stadt. 
Gestern durfte ich sie erleben. Mit /fast/ all meinen Sinnen. Ich konnte sie sehen, schmecken, riechen - aber hören konnte ich sie nur leise, da meine Ohren mich zur Zeit ärgern und mich die Welt nur dumpf hören lassen wollen. Vorteil: ich höre nicht jeden Müll, sondern konzentriere mich lediglich auf die schönen, mich inspirierenden Geräusche und Worte (...)
Zum Riechen - sie, die junge Frau, ging an mir vorbei, unterhielt sich mit der Partnerin an ihrer Seite und ich hörte den Satz `Was mich jetzt wirklich interessieren würde ist, warum du...`(...) mehr verstand ich nicht. Was hätte ich dafür getan, dem Satz zuende zu horchen?! Sie zog einen mir altbekannten süßlichen Geruch hinter sich her. Ich musste gar nicht lange überlegen - Juicy Fruit. Dieses Kaugummi aus meiner Kindheit, was ich so mochte. Schön.
Auch dort wird es Herbst. Es riecht schon ganz zart nach schimmeligem Laub - es war zu spüren, dass das erst der Anfang ist. Kalte, trockene Luft paarte sich mit Sonnenstrahlen, die Grasbüschel in goldenes Licht tauchten. Noch schöner.
Ja, es gibt diese Stadt. Ich habe sie erlebt. Ich habe sie gerochen, auch ein Stückchen gehört, ich habe sie gesehen - alle Kuriositäten, Verrücktheiten und Abnormitäten (gibt es dieses Wort eigentlich?), die Bethel zu bieten hat; mit wertvollen und ästhetischen Entdeckungen, die mich inspirierten und Ideen in meinen Kopf, in meine Brust und in meinen Bauch transportierten. 
Nur ein /wenn/ und kein /dann/: ich weiß sogar, wie diese Stadt schmeckt - nach `türkischer Apfel` - ein mir vertrauter, süßer Geschmack. Ja, es gibt diese Stadt. Ich habe sie erlebt.

Montag, 10. November 2014

In goldenem Samtpapier

Die Vergangenheit scheint wie ein alter schwarz-weiß-Film. Und sie erklärte ihm auch warum.

Dafür nahm sie wortlos den alten Film aus dem Apparat und ohne ihn jemals entwickeln zu wollen, rollte sie ihn in goldenes Samtpapier und band eine rote Schleife darum. Nein - falsch. Nicht ihr Ding. Sie nahm die rote Schleife wieder ab und verschnürte alles in Paketband. Das liegt ihr mehr, ist hübscher und robuster. So wie sie.  
Revue:
Knallende Raketen. Anstehen an der Essensausgabe. Müde. Verunsichert. Traurige Gesichter. Schlafmarathon. Dann. Endlich. Aufstehen. Der Zeiger tickt. Erst zurück. Dann vorwärts. Vorwärts. Vermissen. Abgeben, Starten. Wollen. Heimkehr. Neustart. Schweine. Viele Schweine (...). Sommer. Steine. Trauerweiden = Brennholz.
Nun ist es Zeit // Den eingewickelten Film legte sie in diese kleine Box. Sie griff zu einem neuen Film. Farbfilm. Sie hatte viele aufregende Ideen im Kopf, was sie mit diesem Film anstellen wird. Verrückte Ideen. Spannende Ideen. Ideen, die ihr "Angst" machen und welche, auf die sie sich freut. Umsetzen = würde sie nicht alle. Aber eines ist sicher = diesen Film würde sie garantiert entwickeln lassen. Sie würde dafür ein schönes Fotoalbum besorgen. So eins mit transparenten Trennblättern aus den 50s. Diese Momente möchten konserviert werden. Verewigen. Haltbar machen. Sie allein. 
Und der Film im goldenen Samtpapier? Wird aufgehoben. Bleibt erhalten. Als ein Teil - von ihr. Weitergehen. Dem (blau-gelben) Regenbogen entgegen (/der gehört nämlich jetzt zu ihr und ihrer schwarz-weißen Vergangenheit/).
Und die Erinnerungen gehen weiter. Gespeichert auf all diesen Filmrollen, die kommen werden. Entwickelt oder nicht. In goldenem Samtpapier verpackt oder konserviert auf Fotopapier. 

Dann nahm sie ihn an die Hand und sie verließen still die Bühne, um aufzubrechen. Auszubrechen.

Sonntag, 9. November 2014

Freitag, 7. November 2014

Olivia Bee

Linsensüppchen entdeckte ---

Olivia Bee zeigt mir das Leben in Leichtigkeit und Schwere. 
Eine Mischung aus morbider Lebendigkeit, abartiger Anziehungskraft und jugendlicher Retrospektive.


/Craig McDean for W Magazine/

Olivia Bolles (* 05. April 1994 in Portland (Oregon), USA)

Ihre Arbeiten nähern sich den Stilen von Nan Goldin, Annie Leibovitz und Ryan McGinley an.  Das-amerikanische Fotomagazin /Photo District News/ zählte sie 2012 zu den 30 Nachwuchsfotografen, die man im Auge behalten sollte.

  
Ich sehe ihre Motive als eine Auseinandersetzung von Gegensetzen, die ihren Ausdruck in geisterhaften Farben, wilder Alltäglichkeit und knallbunten Grenzüberschreitungen finden.

www.oliviabee.com/






Mittwoch, 5. November 2014

Samstag, 1. November 2014

Photograph

/Ed Sheeran/


Loving can hurt
Loving can hurt sometimes
But it's the only thing that I know
When it gets hard
You know it can get hard sometimes
It is the only thing that makes us feel alive

We keep this love in a photograph
We made these memories for ourselves
Where our eyes are never closing
Hearts are never broken
And time's forever frozen still

So you can keep me
Inside the pocket of your ripped jeans
Holding me closer 'til our eyes meet
You won't ever be alone 
wait for me to come home

Loving can heal
loving can mend your soul
And it's the only thing that I know
Know I swear it will get easier
Remember that with every piece of you
And it's the only thing we take with us when we die

We keep this love in this photograph
We made these memories for ourselves
Where our eyes are never closing
Hearts are never broken
And time's forever frozen still

So you can keep me
Inside the pocket of your ripped jeans
Holding me closer 'til our eyes meet
You won't ever be alone

And if you hurt me
That's okay baby, only words bleed
Inside these pages you just hold me
And I won’t ever let you go

Wait for me to come home
Wait for me to come home.


Donnerstag, 30. Oktober 2014

Nur nicht

Das Leben
wäre 
vielleicht einfacher
wenn ich dich
gar nicht getroffen hätte
Weniger Trauer
jedes Mal
wenn wir uns trennen und
weniger Angst 
vor der nächsten
und übernächsten Trennung
Und auch nicht soviel 
von dieser machtlosen Sehnsucht
wenn du nicht da bist
die nur das Unmögliche will
und das sofort
im nächsten Augenblick
und die dann
weil es nicht sein kann
betroffen ist
und schwer atmet
Das Leben
wäre 
vielleicht einfacher
wenn ich dich
nicht getroffen hätte
Es wäre nur nicht
mein LEBEN

/E. Fried/

Mittwoch, 29. Oktober 2014

Linsensüppchen 54 herself

In Frankreich mit Selbstauslöser ---

 



Linsensüppchen 54 ♡ Knoblauch

Rezept /Aioli/ die Perle aus Südfrankreich


Spannend am Aioli - du machst es 1000mal und jedesmal schmeckt es anders. Du brauchst:
  • 2 – 3 geschälte Knoblauchzehen
  • 1 getrocknete Pepperonischote
  • 1 zimmerwarmes Eigelb
  • Olivenöl
  • eine Prise Salz
  • etwas Zitronensaft
  • Geduld ♡
Entferne den grünen Keim der Knoblauchzehen und gebe diese grob geteilt in den Mörser. Gebe circa 2 – 3 Messerspitzen Salz hinzu und eine grob zerriebene Pepperonischote. Reibe alles mit dem Pilon zu einem glatten Brei. Geben Sie nun das /zimmerwarme/ Eigelb hinzu und rühre alles gut unter.
Nun kannst du langsam das Olivenöl unterarbeiten. Beginne zunächst mit sehr kleinen Mengen (ca. 1/2 Teelöffel) und rühre alles gründlich. Später, wenn die Sauce gut bindet, kannst du die Menge erhöhen. Du brauchst etwas Geduld. Mit der Zeit wird die Sauce sich eindicken und eine pastenartige Konsistenz annehmen. Falls du nicht zu viel Knoblauch genommen hast, wird die Sauce sich irgendwann von Mörser und Pilon lösen und quasi /wie ein Klumpen/ im Mörser liegen. Jetzt sollest du die Ölzugabe beenden und maximal 2 Teelöffel Zitronensaft zugeben und zügig unterarbeiten. Die Sauce färbt sich dabei heller und wird wieder etwas dünner. Vorsicht: Zu viel Zitrone lässt die Sauce auseinanderfallen!
Die benötigte Olivenölmenge schwankt. Je nach Knoblauchmenge und Größe des Eigelbs braucht man etwas mehr oder weniger. Mit der Zeit wirst du ein Gefühl dafür entwickeln, ob die Sauce noch Öl verträgt oder nicht. Schätzungsweise liegt die Ölmenge bei ca. 200 ml.
Salz, grob zerkleinerten Knoblauch und Pepperoni zu einem glatten Brei verarbeiten. Wenn Knobi, Salz, Pfeffer und Eigelb verrührt sind, langsam das Olivenöl untermischen. Nach dem Öl noch etwas Zitrone und das stinkende, einfach abartig wundervolle Aioli ist fertig.

Montag, 27. Oktober 2014

Der Himmel zu weich - die Erde zu hart

Das Märchen vom Paralleluniversum. 
Miss Melancholia. Miss Drama. Miss Theatralisch. Sie lässt sich fließen auf ihrem Strom. Ihr größter Feind - Belanglosigkeit und Oberflächigkeit. Langeweile. Daher schmeißt sie sich voll ins Leben - mit allen Dramen, die es ihr zu bieten hat. Sie schneidet sich ihren eigenen Film zusammen. Schneidet. Zerreißt. Klebt. Dreht neu. Bis es ihr passt. Oder auch nicht. Meistens ist ihr ihr Film am liebsten, wenn er ihr nicht passt. Das ist spannender. 
Ihre beste Freundin schrieb ihr einst "Ich seziere Strukturen und setze sie wieder neu zusammen... Ich entferne mich von den Menschen, im Wunsch ihnen so nah wie möglich zu sein" - klingt wie eine Metapher für ein reichhaltiges, frisches Leben. In ihr - zwei Herzen. Das Eine so kraftvoll, aggressiv, demonstrativ, radikal - das Andere so sanftmütig, weiblich, zart, zerbrechlich, einfühlend. Sie ist eine "Kriegerin des Lichts" (Paolo Coelho).
Sie ist lebendig. Ihr Leben schmeichelt ihr; kratzt und beißt an ihr. Sie genießt es, sich in ihm zu verlieren - einzutauchen.
Sich auch mal dabei zu verlieren. 
Fallen zu lassen. 
Einzutauchen. 
Aufzutauchen. 
Unterzugehen. 
Wieder aufzutauchen. 
Nach Luft zu schnappen. Den "Wahnsinn" des Lebens einfach mal zu genießen. 
Das lässt sie leben. 
Atmen. 
Frei sein. 
Dabei versucht sie zu vertrauen. Eine Lebensaufgabe. Ist nicht immer so einfach, diese Sache mit dem Vertrauen. Anderen - und auch sich selbst. Das weiß sie. Aber sie lässt sich trotzdem ein auf dieses Wagnis. Sie könnte dabei ja auch etwas gewinnen...
"In meinem Leben habe ich unvorstellbar viele Katastrophen erlitten. Die meisten davon sind nie eingetreten..." (Mark Twain)
Kommt ihr irgendwie bekannt vor. So ist das eben mit diesem Kopfkino.  

Samstag, 25. Oktober 2014

--- Es fühlt sich wie fliegen an ---

Eine Liebeserklärung.


Ich denke an dich und wir schauen aufs Meer. Rauschen der Wellen. Kalte Wärme des Windes beflügelt uns und lässt uns abheben. Die Muscheln erklingen ein Liebeslied... so leicht muss Liebe sein. Lass uns ein Stück gehen... immer vorwärts; nur wenige Blicke zurück. Zurückblicken auf all die vielen Stunden, warmen Momente und kalte Schauer(über unseren Rücken), die wir gemeinsam erlebt haben. Ist das nicht ein Geschenk!? Ich bin sehr dankbar für diese Liebe - dieses aufrichtige, bedingungslose Band. Für die vielen Erinnerungen, die noch vor uns liegen. Du bist mein Glück. Meine Familie. Die einzig wahre Liebe. Du bist immer bei mir. 2014.

Donnerstag, 23. Oktober 2014

AE-1

Meine neue Errungenschaft

Heute ersteigert --- und in den nächsten Tagen zieht sie bei mir Zuhause ein!

 

Bei der Canon A-Serie, in meinem Fall speziell die Canon AE-1, handelt es sich um eine von sechs Kleinbild-Spiegelreflexkameras. Als die erste im April 1976 auf den Markt kam, war dies von großer Bedeutung, da das Unternehmen Canon mit ihnen zum Marktführer bei den Spiegelreflexkameras aufstieg.
Die AE-1 war die erste Kleinbild-Spiegelreflexkamera mit Microprozessor-Steuerung. Sie besitzt eine Blendenautomatik.

/Jetzt muss sie mir nur noch gehorchen/
Die AE-1 wurde 1984 von der Canon T-70 abgelöst, hatte allerdings mit Erscheinen der AE-1 Program kaum noch eine Bedeutung.
Die AE-1 kostete damals mit dem Normalobjektiv 50 mm f/1,8 ca. 730 DM, dieser Preis fiel nach Erscheinen der A-1 auf ca. 630 DM. Es wurden in etwa 5 Mio. Exemplare verkauft. 

Ich werde berichten, wenn ich sie in den Händen halte und die ersten Schnappschüsse mit ihr geübt habe... ich freu mich und bin sehr gespannt! Ich weiß noch ganz genau, was für ein Gefühl es ist, einen Film einzulegen und loszulegen. Irgendwann KLICK! und SCHNURRR! und der Film dreht sich in sein Schneckenhäuschen zurück. Darauf folgt das Knistern beim Öffnen der Fototüte, um die Erinnerungen aus ihrem Mäntelchen zu packen und zu bestaunen.

P.S. Ihr glaubt gar nicht, wie schwer es ist, einen einfachen Fuji-Film zu ergattern... 
Gefunden - in Massen eingekauft - jetzt kann es bald los gehen! 

Zusatz: 30. Oktober 2014
Sie ist wunderschön und in einem super Zustand. Meine AE-1 kam im Fotokoffer und mit einem zusätzlichen /Tokina Teleobjektiv 100 - 300 mm/. Ganz schön schwer, die Gute - früher wurde ordentlich robust und mit schweren Materialien gebaut. Heute werden Batterien gekauft und dann wird der Film eingelegt. Jetzt muss sie mir nur noch gehorchen... Ich berichte. 

Zusatz: 31. Oktober 2014
Sie gehorcht mir nicht. Gummidichtungen waren nicht mehr vorhanden (damit hätte sie stark überbelichtet) und trotz Batteriewechsel schnurrte da gar nichts mehr... schade. Projekt /ananlog/ muss also noch ein bisschen warten. Aber ich habe zwei super Objektive, die ich weiter nutzen kann. Daher habe ich mich nun für die etwas jüngere A-1 entscheiden, die technisch weiter entwickelt ist und sehr zuverlässig scheint. Auch das Fachgeschäft riet mir zu der A-1. Ich bleibe dran und gebe nicht auf. Das Gehäuse meiner AE-1 wird nun wohl nur noch zu Dekozwecken in meinem Regel stehen... wirklich ein sehr schönes Stück. 

Samstag, 18. Oktober 2014

Viva la Vida

"Nichts ist für das Leben wichtiger als das Lachen. Lachen bedeutet Stärke, Selbstvergessenheit und Leichtigkeit"(Frida Kahlo)


by: Nickolas Muray
Frida Kahlo - eine zarte, melancholische Frau, mit geheimnisvoller Aura, außergewöhnlicher Kraft und besonderer Vitalität. Eine feministische Kultfigur, "ein Kind der Revolution".
Radikal. Politisch. Sinnlich.
Eine Frau, so dramatisch, kraftvoll, leidenschaftlich, wie ihre Bilder, Texte und auch Fotografien.
Fridas Farbenlehre:
"Grün - warmes und gutes Licht. Magenta - aztekisch. Tlapali, altes Kaktusfeigenblut, die lebendigste und älteste (Farbe). (Braun) Farbe der "Mole", des schwindenden Blatts. Erde. (Gelb) Irrsinn, Krankheit, Angst. Teil der Sonne und der Freude. (Blau) Elektrizität und Reinheit. Liebe. (Schwarz) Nichts ist schwarz - wirklich nichts. (Blattgrün) Blätter, Traurigkeit, Wissenschaft. Ganz Deutschland hat diese Farbe. (Hellgelbgrün) Mehr Irrsinn und Mysterien. Alle Gespenster tragen Kleider von dieser Farbe oder zumindest solche Unterwäsche. (Grünblau) Farbe für schlechte Reklame und gute Geschäfte. (Blau) Entfernung. Auch Zärtlichkeit kann von dieser Farbe sein. (Rot) Blut? Ach, wer weiß!"

Freitag, 17. Oktober 2014

Ein Stückchen vom Kuchen

PostkartenSET  

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Mittwoch, 15. Oktober 2014

MOTIVation

MOTIVation

Warum es (nicht) auf die richtige "Einstellung" ankommt 

 

Somit ist Fotografie doch viel mehr, als nur warten auf das "perfekte" Motiv.
Was macht ein Motiv aus? Seine reine, unschuldige Unperfektheit. Das Leben in seinen vielen Umständen erleben - unberechenbar und wandelbar. Nicht greifbar. Nicht planbar.  Dass macht mein Motiv, zu meinem perfekt-unperfekten Motiv.

Poesie ist nicht = Buchstaben aneinander reihen. Sondern Wortakkrobatik.
 
Fotografie ist nicht = wahllos Bilder schießen mit einer beeindruckenden Ausrüstung. 
Sondern Momente, Stimmungen, Nichtigkeiten in einen besonderen, einzigartigen Zusammenhang bringen.

Fotografieren ist für mich Poesie, die mich an die Hand nimmt und mich durch die Linse unscheinbare, abstoßende und bezaubernde Dinge entdecken lässt.